Hunde in meinem Leben

Das ist Peggy, meine Zwergschnauzerhündin!
Peggy (Kosename: "mein P-chen") wurde im Alter von 5 Jahren meine Hündin. Spazieren gegangen und gespielt habe ich, aber schon im Welpenalter mit ihr. Als sie 5 Jahre alt war, trennten sich ihre Besitzer und keiner konnte sie behalten, so zog Peggy in meine Studentenbude ein und studierte mit mir Sozialwissenschaften. Die Zeit der Vorlesungen verbrachte sie, meist sehr ruhig in einem Einkaufskörbchen. Nur einmal war die Soziologievorlesung ihr wohl zu langweilig und sie stand auf, ging zum Professor auf die Bühne, reckte und streckte sich und gähnte. Der Professor meinte: "Ich hoffe, dass Sie die Vorlesung nicht so langweilig finden, wie dieser Hund." Der ganze Hörsaal brach in schallendes Gelächter aus. Peggy kam zu mir zurück und legte sich ins Körbchen schlafen.

Peggy hat mich auch im nächsten Studium Sozialpädagogik begleitet, sowie zu meiner ersten Arbeitsstelle in der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Wengern. Im Alter von 12 Jahren ging sie an einem Vormittag mit mir zur Tupperparty und war noch quietschvergnügt. Abends bekam sie starken Husten und wir fuhren in die Tierklinik, wo sie geröngt wurde. Das Ergebnis war Lungenkrebs, der sich schon enorm ausgebreitet hatte. Die Lebenserwartung war maximal noch 3 Tage, allerdings mit dem Ergebnis eines Erstickungstodes. Schweren Herzens ließen wir zu, dass Peggy erlöst wurde und sie schlief sehr friedlich in meinem Arm ein.